Galerie

Erich-Kästner-Grundschule Leipzig
2009

Für den Neubau der Grundschule mit Hort in Leipzig wurde eine dreigeschossige Schule und eine Turnhalle kombiniert und durch ein begehbares Gründach verbunden. Die Fassaden wurden mit farbigen, beweglichen Lamellen aus Streckmetall verkleidet. Die Klas sen- und Gruppenräume sind nun um eine zentrale Eingangshalle herum angeordnet. Im 1. Obergeschoss entsteht mit der Bibliothek und dem Informatikraum eine Medieninsel. Räume für Erzieher und Lehrer sowie der Speise- und Mehrzweckraum befinden sich im Erdgeschoss.

Ruhr-Universität Bochum, Ersatzgebäude ID und IDN
2008

Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden die Ersatzgebäude ID und IDN errichtet. Das Erweiterungsgebäude ID setzt die markante Struktur des Bestandes fort und unterstreicht mit dem A-förmigen Baukörper den städtebaulichen Abschluss. Der neue Baukörper des IDN orientiert sich in seiner Ausrichtung an den bestehenden Versuchshallen und sorgt so für eine neu definierte Raumkante. Das neue Gebäude stellt sich als zweiteiliger Baukörper dar. Dazwischen liegt, in Verlängerung einer trennenden Fuge, das Foyer.

Technische Universität Dortmund
2008

Auf dem Campus Nord der TU Dortmund entsteht ein Forschungs- und Lehrgebäude für die Fachbereiche Chemie und Physik. Der sechsgeschossige Baukörper ist direkt an das Bestandsgebäude angebunden. Physik- und Chemielabors, Praktikums- und Seminarräume, Büroräume sowie Bedarfs- und Funktionsflächen sind vertikal um einen zentralen, witterungsoffenen Innenhof angeordnet. Der Neubau berücksichtigt funktionale Zusammenhänge bei der Positionierung der Nutzungseinheiten. Die rote Klinkerfassade des Gebäudes wird durch eine gläserne Fuge in der Haupteingangsebene, großflächige Fensterbänder und gläserne Treppenhäuser gegliedert.

Textil- und Kunststofffabrik Heywinkel Bramsche
2007

Die Julius Heywinkel GmbH verlagerte ihren Produktionsstandort von Osnabrück nach Bramsche. Auf einem 50.000 m² großen Grundstück entstand ein neues Fabrikgebäude für die Produktion von Textil-und Kunststoffkomponenten. Die neue Textilfabrik besteht aus einer Weberei, einer Beschichtungshalle mit Platz für 3 Beschichtungsmaschinen und einer Lagerhalle. Die hochmoderne Produktionsanlage bietet optimale Voraussetzungen für die Produktion von Kunststoffteilen und beschichteten Geweben, u.a. für den Fahrzeugbau.

Eickhoff Wind Power GmbH Klipphausen
2007

In Klipphausen in der Nähe von Dresden entstand ein neuer Unternehmensstandort der Eickhoff Wind Power GmbH für die Produktion und Montage von Getrieben für Windenergieanlagen. Drei eingeschossige Fertigungshallen sowie ein zweigeschossiges Bürogebäude mit Sozialräumen und Kantine fügen sich harmonisch in das bauliche Umfeld des Gewerbegebiets ein. Vordächer sowie die Farbgebung gliedern die wärmegedämmten Metallfassaden der Neubauten. Die Fassaden wurden dem Corporate Design der Eickhoff Wind Power GmbH angepasst und in den Farbtönen Anthrazit, Weiß-Aluminium und Gelb gestaltet. In einer Zusammenarbeit zwischen der RWTH Aachen und der pbr AG wurden Arbeits- und Materialflüsse sowie die Gebäudekonzeptionen optimiert und ein wirtschaftlicher Fertigungsablauf erzielt. Die Hallengebäude wurden so aufgeteilt, dass die Produktions- und Bearbeitungsmaschinen in Gruppen angeordnet werden können.

Rauch Landmaschinen GmbH, Baden-Airpark
2008

Die Rauch Landmaschinen GmbH, die Pro­dukte für die Dünge-, Sä- und Kommunal­technik herstellt, zentralisierte ihre Produk­tion und Logistik mit dem Neubau eines Standortes am Baden-Airpark. Für das 1921 gegründete Unternehmen entstehen über 15.000 m2 Hallenfläche für Produktion und Logistik mit über 2.750 Lagerplätzen für Gitterboxen und Paletten sowie eine moderne Lackieranlage. In einem automatisierten Klein-teilelager mit 5.800 Lagerplätzen wurden die einzelnen Fachböden zweigeschossig zentral ange­ordnet. Hier werden Produktionsware, Kaufteile, Halbfertigware und Aftermarket-Produkte aufbewahrt. Das 1-geschossige Hallengebäude besteht aus einer Stahltragkonstruktion mit vorgesetzten, wärme-gedämmten Paneelen. Fensterbänder, weit auskragende Vordächer und Erkeranbauten gestalten die Fassade abwechslungsreich. Im Zufahrtsbereich befindet sich der 2-geschossig in die Halle integrierte Büro- und Sozialbereich, der nach außen durch eine auffällige Farbbetonung erkennbar ist.

Klinikum J. W. Goethe-Universität, Frankfurt a. M.
2010

Im Rahmen der Umstrukturierung und Verdichtung des gesamten Geländes des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main wird das Gebäude 35 mit den Funktionen Großküche für Patienten- und Mitar-beiterversorgung sowie Zentrallager neu erbaut. Die äußere Gestalt des Neubaus mit massiver Ausgestaltung und Glasfuge gleicht sich in der Höhe den umliegenden Gebäuden an und nimmt vorhandene Hausfluchten auf. Der L-förmige Baukörper bildet eine klare Straßenkante aus und schafft mit seiner Positionierung einen eigenständigen Komplex innerhalb neu miteinander verknüpfter Grünräume. Der Neubau ist funktional über ein Untergeschoss und drei Obergeschosse gegliedert. Die Bereiche Lager, Technik sowie An- und Ablieferung sind im Untergeschoss angeordnet. Die Produktionsbereiche der Großküche werden auf Erdgeschossniveau untergebracht. Im 1. Obergeschoss befindet sich das Mitarbeitercasino. Im 2. Obergeschoss sind das Dezernat 3 und ein Teil der Technikfläche vorgesehen.

Neubau und Sanierung, Wasser- und Schifffahrtsamt
2008

Der denkmalgeschützte Altbau des Wasser-und Schifffahrtsamtes in Kiel-Holtenau aus dem Jahre 1896 soll saniert werden. Zusätzlich wird ein Neubau errichtet, um bisher verstreut untergebrachte Funktionen der Verwaltung zusammenzufassen. Der Entwurf der pbr AG setzt städtebau­liche Akzente und ordnet den Neubau zugleich in das gewachsene Umfeld ein. Die Gleichheit des Materials von Alt- und Neubau wirkt im Zusammenhang mit dem städtebaulichen Maßstab des Ortes einbin­dend in das Ensemble der Bestandsge­bäude. Das Sonderklinkerformat mit indivi­duellen Ecksteinen und die komplexe Geo­metrie der Silhouette des Neubaus stehen dabei im Kontrast zu dem Altbau. Die Gebäudeform des Neubaus spielt mit der Assoziation eines Schiffes. Der Hauptein­gang wird in der Fuge zwischen Alt- und Neubau platziert und unter besonderer Berücksichtigung des Kontrastes zwischen Alt und Neu gestaltet.

IG Metall, Sprockhövel
2008

Aufgrund der veralteten baulichen Strukturen des 1968-1971 entstandenen Bestandsgebäudes der IG Metall wurde ein Neubau notwendig. Das neue Bildungszentrum ist modular konzipiert und in drei Bauteile aufgegliedert: ein fünfgeschossiger Nordflügel und ein dreigeschossiger Südflügel jeweils mit Gartengeschoss spannen in einem Winkel von 45°eine dazwischenliegende eingeschossige Halle auf. Jedem der drei Bauteile sind spezifische Funktionen zugeordnet: Im Nordflügel wird sich das Hotel mit 126 Zimmern und Konferenzraum befinden, der Südflügel nimmt die Räume für den Bereich Schulung auf und die eingeschossige Mittelzone ist die Eingangshalle. Neben den Räumen für die Leitung, Verwaltung und Lehrkräfte verfügt der Gebäudekomplex auch über Gastronomieflächen sowie einen Freizeit- und Wellnessbereich.

Kerckhoff Klinik gGmbH, Bad Nauheim
2010

Die Kerckhoff-Klinik gGmbH erweitert ihren Campus um einen Neubau für das Transplantationszentrum für thoraxale Organe. Um Synergieeffekte in Logistik und internen Abläufen zu nutzen, wird der Neubau als Überbauung des bestehenden Verbindungsgebäudes zwischen Herzchirurgie und Bettenhaus geplant. Der Neubau ergänzt die vorhandenen Grundrisse des dreigeschossigen Zwischenbaus. Das sechsgeschossige Bauwerk mit zusätzlichem Technikgeschoss versetzt sich gegenüber den Bestandsbauten und tritt als Visitenkarte der Kerckhoff Klinik im Straßenraum der Beneckestraße in Erscheinung. Auf der Südwestseite, am Haupteingang, springt das Erdgeschoss deutlich hervor, auf der Nordostseite überkragen die aufgehenden Geschosse die Erdgeschossebene. Eine Bandfassade lässt die unterschiedlichen Funktions-anforderungen nach außen hin sichtbar werden.

Hallenbad Bad Oldesloe
2010

Das Hallenbad in Bad Oldesloe wird saniert und um einen Erweiterungsbau mit Bewegungsbecken sowie einen Saunagarten vergrößert. Die Organisation des Gebäudes erfährt eine Umstrukturierung. So erfolgt die Erschließung zukünftig barrierefrei von der Südseite, ein ehemaliger Gastronomieteil wird in einen Bereich für Trockensport umgewandelt und die Schwimmaufsicht erhält einen neuen Bereich. Darüber hinaus wird der Umkleidebereich renoviert und mit einem lichtdurchlässigen Trennwandsystem versehen. In Teilbereichen ist es notwendig, die Beckenumgänge mit einem neuen Fliesenbelag zu versehen. Im westlichen Grundstücksbereich entsteht ein mit einem Sichtschutzzaun eingefriedetes Saunaareal. Auf der Rasenfläche wird eine Blockhaussauna in Holzfertigkonstruktion errichtet. Duschen und ein Ruhebereich werden auf der Freifläche angeordnet.